Foto: Klaus-Peter Kurz
Ehrentafel im Rathaus Kreuzberg, Foto: Klaus-Peter Kurz

Webportal – Kreuzberger Ehrentafel für Opfer des Naziregimes 1933 – 1945

Am 14. September 1947 wurde eine Ehrentafel mit den Namen von 100 Opfern des Naziregimes auf Initiative des Kreuzberger Ausschusses „Opfer des Faschismus“ eingeweiht, sie hängt im Rathaus Kreuzberg in der Yorckstraße. 65 Jahre nach Kriegsende hat die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) begonnen, die Lebenswege der 100 auf der Ehrentafel Geehrten zu recherchieren. Biografien, Fotos und Dokumente wurden nun online gestellt.

http://www.museumsmedien.de/xberg-ged/index.php

Leitet Herunterladen der Datei einEinen weiterführenden Text zur Geschichte des Projekts und Leitet Herunterladen der Datei eineinen Artikel aus der taz können Sie herunterladen.

Virtuelle Ausstellungen

 

 

Einen virtuellen Rundgang durch vier Etagen des Kreuzberg-Museums (Zustand Okt. 2010)
können Sie Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier unternehmen

 

 

 

 

Zwangsarbeit in Berlin

Friedrichshain und Kreuzberg 1938 bis 1945

Arbeitseinsatz für den Endsieg: Mehr als 400 000 Menschen aus über 20 Nationen mußten allein in der »Reichshauptstadt« während des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeit leisten.

Josef Delahaut
Werksausweis der Rensch GmbH

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entschädigungsdiskussion haben elf Berliner Regionalmuseen in öffentlichen und Firmenarchiven recherchiert sowie Zeitzeugen und Betroffene befragt.

Öffnet externen Link in neuem FensterInternetpräsentation

Die kompletten Rechercheergebnisse mit bisher unbekannten und noch unveröffentlichten Dokumenten wurden multimedial aufbereitet und lassen sich im Netz betrachten.

Die Berliner Geschichtswerkstatt hat eine App zur Zwangsarbeit in Berlin entwickelt, mehr dazu auf dieser Seite: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.berliner-geschichtswerkstatt.de/app.html

 

Die Ausstellung

Gedenken an das Frauengefängnis Barnimstraße

ist in einer Öffnet externen Link in neuem FensterOnline-Version verfügbar.

Abbildung der ersten Ausstellungstafel

Das Berliner Frauengefängnis an der Barnimstraße/Weinstraße in Friedrichshain wurde 1974 gesprengt. Heute befindet sich dort eine Jugendverkehrsschule. Zwischen 1933 und 1945 waren hier mehr als 300 Frauen nach Unrechtsurteilen der NS-Justiz inhaftiert, bevor sie in Plötzensee ermordet wurden; Frauen, die wegen ihres politischen und gesellschaftlichen Engagements, wegen ihrer individuellen Lebensweise, persönlicher Notlagen und daraus folgenden Rechtverstößen kriminalisiert wurden.