Verlängert bis 31. Dezember 2016

stadt - migration - geschichte: vom halleschen zum frankfurter tor

Logo der Ausstellung "ortsgespräche"

Stadtgeschichte ist Migrationsgeschichte, vielstimmig und vielschichtig. Sie handelt von Menschen. Und sie handelt von Plätzen, Häusern und Straßen, die die Menschen vielfältig nutzen und verändern.

In der Ausstellung „ortsgespräche“ kommen ganz unterschiedliche Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg zu Wort, auch jene, deren Stimmen oft überhört werden.  Sie erzählen persönliche Geschichten von kleinen und großen Orten, ihrer Gegenwart und Vergangenheit: von den Auseinandersetzungen um den Görlitzer Park, dort, wo früher ein Bahnhof war; von der Oberbaum-City, wo das Narva-Werk bis in die 1990er Jahre Glühlampen produzierte; von der ersten eigenen Wohnung in Berlin, vom Lieblingscafé, von besetzten Häusern, politischen Treffpunkten und Orten, die Menschen ohne Aufenthaltsstatus verwehrt sind.

Die Ausstellung gliedert sich in zwei Teile. In der zweiten Etage werden sechs Orte des Bezirks ausführlich vorgestellt. Die Besucher und Besucherinnen erfahren, wie Einheimische und Zugereiste diese Orte verändert haben. Neben Fotos, Dokumenten und Objekten machen Hör- und Filmstationen die stadtgeschichtliche und individuelle Bedeutung dieser Orte sichtbar.

In der Audioetage

In der dritten Etage erzählen Menschen von ihren persönlichen Orten im Bezirk. Anhand eines begehbaren Stadtplans und ausgerüstet mit einem deutsch-/englisch-sprachigen Audioguide können sich die Besucherinnen und Besucher auf eine Stadtführung begeben. Hier können Sie einen Blick in die Ausstellung werfen: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://vimeo.com/68517619

Die Ausstellung im 3. Stock können Sie durch ihre Erlebnisse und Erfahrungen in Friedrichshain und Kreuzberg ergänzen. Mittwoch bis Freitag, zwischen 12 und 18 Uhr, öffnen wir unser kleines Tonstudio für neue Aufnahmen. Vereinbaren Sie einen Termin: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailortsgespraeche@fhxb-museum.de

Kuratiert wurde die Schau von Öffnet externen Link in neuem FensterFrauke Miera und Lorraine Bluche, unterstützt von einem Beirat aus politisch, kulturell oder sozial engagierten Einwohnerinnen und Einwohnern des Bezirks sowie vielen interessierten Mitstreiterinnen und Mitstreitern. Gefördert wird das Projekt vom Hauptstadtkulturfonds sowie aus dem Zweckertrag der Lotterie „PS-Sparen und Gewinnen“. Kooperationspartner ist das Stadtmuseum Berlin.

Der alle zwei bis drei Monate erscheinende Newsletter informierte über den Fortgang des Projekts:

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Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf unserer Öffnet internen Link im aktuellen FensterPresseseite.