E. H.

Kreuzberg, das  ist weltweit fast ein Synonym für aktive soziale Bewegungen,  für Bewohnerbeteiligung, für Kontroversen bei der Stadterneuerung. Bis heute führt das zu einem lebhaftem Interessen an Dokumenten, Publikationen und Zeitzeugnissen aus den letzten 30 bis 4o Jahren, über  die Internationale Bauausstellung, die Instandbesetzungen, die Auseinandersetzungen am 1. Mai , wohnungspolitische Initiativen und Beteiligungsformen. Das sind die Themen zu denen Studierende und Wissenschaftlern aus europäischen Ländern und den USA  arbeiten. Das Archiv des Friedrichshain-Kreuzberg Museum ist oft die erste Anlaufadresse, denn bei uns sind unter anderem sehr viele Planungsunterlagen aus der  Zeit der Internationalen Bauausstellung, Zeitschriften aus und über Kreuzberg, Unterlagen aus dem Verein SO 36, der Erneuerungskommission, Plakate und Flugblätter aus der Zeit.  Einiges haben wir vor dem Schredder retten können, bei  uns im Archiv lagert einiges, aber es fehlt noch viel. Wir sind sicher, dass Sie noch einiges zu Hause aufbewahren,  denken Sie an uns, wenn Sie aufräumen, fragen Sie uns bevor Sie alles wegwerfen. Die Nachwelt und die Wissenschaft wird es Ihnen danken. 

Ich arbeite seit 7 Jahren ehrenamtlich im FHXB Archiv und mein Aufgabengebiet im DARCHIM-Projekt beschäftigt sich mit der Aufbereitung der  Unterlagen des Vereins SO36 und der Internationalen Bauausstellung.