Öffnungszeiten

Wir empfehlen das Tragen einer FFP2- oder medizinischen Maske.

Ausstellungen

Di–Do 12:00–18:00 Uhr
Fr–So 10:00–20:00 Uhr
Eintritt frei

Archiv

Di und Mi 10:00–16:00 Uhr
Do 12:00–18:00 Uhr

Anfahrt

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
U-Bahn Kottbusser Tor (U1, U8), Bus M29, 140

So finden Sie uns:

https://goo.gl/maps/vu8x9AQBR762

Barrierefreiheit

Rollstuhlgerechter Zugang zu allen Ausstellungen der drei Etagen, zum Archiv und der Veranstaltungsetage. Ausstellungen im Glasturm sind nicht rohlstuhlgerecht. Eine barrierefreie Toilette befindet sich im Untergeschoss des Museums. Für die Nutzung können Sie einen Schlüssel im Buchladen des Museums (Hochparterre) entleihen.

Newsletter & Facebook

Möchten Sie unseren monatlichen Newsletter erhalten? Schicken Sie eine kurze E-Mail mit dem Betreff „Bestellen“ an
veranstaltungenfhxb-museum.REMOVE-THIS.de

Besuchen Sie uns auf Facebook und Instagram!

Publikationen

Hier finden Sie eine Liste unserer Veröffentlichungen.

Kontakt

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Fachbereich Kultur und Geschichte

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
Fax +49 30 50 58 52 58
infofhxb-museum.REMOVE-THIS.de

Logo FHXB-Museum

Suche

Suche einblenden

Facebooklink

Logo Facebook

Intagramlink

Logo Instagram

AKTUELLES / CURRENTLY

Becoming Anti-Monuments: Unsichtbar gemachte Geschichten sichtbar machen

Eröffnung am 30. November | 17 Uhr

Eine Ausstellung mit Ideen und Ergebnissen des Anti-Denkmal-Workshops für Kinder und Erwachsene
30.11.22–12.2.23

Wie erinnern wir uns an Dinge?
Wie erinnert sich die Stadt an ihre Geschichte?
Welche Geschichten wollen Kinder sichtbar machen?
Was für Denkmäler wollen sie für ihre Anliegen einfordern?

Um diese Fragen drehte sich der zweitägige Workshop (29.-30. Oktober 2022 am FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum) mit den Künstler:innen Daniela Medina Poch und Pablo Santacana López.
Kinder und Erwachsene untersuchten auf zugängliche und dynamische Weise verschiedene Formen, mit denen sich Menschen oder eine Gesellschaft erinnern.
Dieses Projekt ist Teil einer Reihe von künstlerischen Aktivierungen der Online-Plattform "Kolonialismus Begegnen", einem vom FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum initiierten Archiv, das Spuren und Stimmen zur postkolonialen Geschichte der Berliner Bezirke versammelt. Es zeigt, dass Kolonialismus weder ein historisches Ereignis noch ein ausschließlich akademisches oder politisches Konzept ist, sondern vielmehr eine Machtstruktur, die unsere Gegenwart beeinflusst - eine Struktur, die wir gemeinsam verändern können.

Mehr

TROTZ ALLEM: Migration in die Kolonialmetropole Berlin

21.Oktober 2022 bis 30. April 2023

Das FHXB Museum und das Modellprojekt »Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt« zeigen ab dem 21. Oktober 2022 die gemeinsame Ausstellung »TROTZ ALLEM: Migration in die Kolonialmetropole Berlin«.

Die Ausstellung geht Projekten, Debatten und Politiken der Migration in die Kolonialmetropole Berlin nach. Im Mittelpunkt stehen die komplexen Lebensrealitäten und Widerständigkeiten von Menschen, die im Zuge des Kolonialismus trotz rassistischer Benachteiligung und Ausgrenzungen in die Stadt kamen und zu Berliner:innen wurden.

Als imperialer Staat entwickelte sich das Deutsche Reich bereits im späten 19. Jahrhundert zur Migrationsgesellschaft. Obwohl Einwanderung aus kolonialisierten Regionen nicht vorgesehen war, kamen Menschen nach Berlin – insbesondere aus den deutschen Kolonien. Für diese Migrant:innen gab es keine einheitlichen Regelungen zum Aufenthaltsrecht oder zur Staatsangehörigkeit; viele verstanden sich jedoch als Reichsangehörige. Doch ohne deutsche Staatsbürgerschaft waren sie von behördlicher Willkür abhängig und stets von Ausweisung bedroht. Trotzdem blieben manche, bauten sich hier ein Leben auf und wurden Teil der Berliner Gesellschaft. Die Ausstellung geht ihren Geschichten, Lebensrealitäten und Widerständigkeiten nach und verdeutlicht zudem, dass Berlin schon vor und auch nach Deutschlands formaler Kolonialherrschaft von 1884 bis 1919 eine Kolonialmetropole und Migrationsgesellschaft war.

Das FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum und das zivilgesellschaftlich getragene Projekt »Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt« haben für diese Ausstellung zusammen geforscht, debattiert und gestaltet. Die Beteiligten regen einen neuen Blick auf Berlin an, Kolonialismus und Migration als untrennbare Bestandteile unserer Geschichte und Gegenwart zu begreifen.
 

Pressematerial
Beilage aus der taz zur Ausstellung
Video zur Ausstellung

 

Laufzeit: 21.10.22 - 30.04.23
Eintritt frei
Rollstuhlgerechter Zugang
Ausstellung auf Deutsch und Englisch
 

Kommende Veranstaltungen
10.12.22 | 16 - 17 Uhr Kuratorische Führung mit Laura Frey
17.12.22 | 16 - 17 Uhr Kuratorische Führung mit Anujah Fernando
Anmeldung bitte an veranstaltungenfhxb-museum.REMOVE-THIS.de

16.12.22 | 13.01.23 "Wer warst du, wer könntest du gewesen sein?" Druckworkshop für Jugendliche in der FHXB Museumsdruckerei (Dez 22 - Jan 23)
Weitere Infos und Anmeldung hier

 

Gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, der Kulturstiftung des Bundes und dem Bezirkskulturfonds Friedrichshain-Kreuzberg.

Antira Dinner #1 – Ein 5-Gänge-Menü, um aus antirassistischen Kämpfen zu lernen

15.12.2022 ab 18:00 Uhr im FHXB Museum

Im Rahmen von Ver/sammeln antirassistischer Kämpfe - ein offenes Archiv

Wir möchten euch zum Essen einladen! 
Wir servieren verschiedene Gänge und kommen dabei gemeinsam mit euch ins Gespräch. Wir wollen aus Erfahrungen vergangener Kämpfe lernen, um kommende Herausforderungen besser meistern zu können. Dabei setzen wir einen Fokus auf Fragen der Organisierung.
Bei Snacks und Getränken berichten Aktivist:innen von ihren Erfahrungen in Bezug auf das Organisieren antirassistischer Kämpfe. Danach lernen wir uns bei einer leichten Vorspeise kennen. Während des Hauptgangs sprechen wir über aktuelle Herausforderungen und wie ähnliche Probleme in der Vergangenheit angegangen wurden. Zum Dessert gibt es als Sahnehäuptchen ein Austausch über Erfolge und Perspektiven für die Zukunft (und echtes Essen natürlich). Mit Drinks schließen wir gemeinsam ab, unterhalten uns und lassen den Abend im informellen Rahmen ausklingen.
Wenn ihr Lust habt mit uns zu essen, dann schreibt uns unter: v.bababoutilaboversammeln-antirassismus.REMOVE-THIS.org 

Bitte schreibt uns, ob ihr als Einzelperson kommt oder für eine Gruppe und wenn ihr Wünsche bezüglich des Essens habt (Allergien, Vegan etc.).
Wir freuen uns auf euch! 

Vincent, Alice and Emma für Versammeln Antirassistischer Kämpfe und Bewegungsschule 
 

WER WARST DU, WER KÖNNTEST DU GEWESEN SEIN? - Eine Druckgrafische Spurensuche in der Kolonialmetropole Berlin

16. Dezember 22 | 13. Januar 23

Begleitend zur aktuellen Ausstellung "TROTZ ALLEM - Migration in die Kolonialmetropole Berlin" im Friedrichshain-Kreuzberg Museum laden wir Jugendliche und junge Erwachsen ab (wirklich mind.!) 12 Jahren unter dem Arbeitstitel "WER WARST DU, WER KÖNNTEST DU GEWESEN SEIN?" herzlich zu einer druckgrafischen Spurensuche in die historische Museumsdruckerei ein. 

Im Mittelpunkt unserer Auseinandersetzung stehen tatsächliche oder mögliche Biografien von Menschen, die während der Kolonialzeit in unserer Stadt landeten oder strandeten, hier blieben oder bleiben mussten, hier versuchten, sich ein ein Leben aufzubauen, ein "eigenes" Leben zu leben. Dabei arbeiten wir so großformatig, wie es uns (und den Pressen) möglich ist mit Linol- oder Holzschnitt und können auf die Beratung und Expertise der Ausstellungsmacher*innen zurückgreifen.

 

Wann?
Freitag, den 16.12.2022, 17:00-20:00 Uhr
Freitag, den 13.01.2023, 17:00-20:00 Uhr

 

Wo?
Historischen Druckerei im FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Adalbertstraße 95A, 10999 Berlin - der Zugang zu uns ist barrierearm

 

Anmeldung
Der Workshop richtet sich an Jugendliche, die gleichermaßen am Thema als auch an künstlerischer und handwerklicher Auseinandersetzung interessiert sind, druckgrafische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wenn Euer Kind/Ihr am Workshop teilnehmen möchte(t), lasst uns bitte den vollständig ausgefüllten Anmeldebogen per Mail oder Post oder persönlich über den Museumskontor bis zum 04.12.2022 zukommen, wir melden uns dann zeitnah zurück, ob wir eure Anmeldung berücksichtigen können.
Der Workshop wird kostenfrei angeboten, wir freuen uns immer über eine Materialkosten-Spende.

 

Ausführliche Informationen zum Kurs sowie der Anmeldebogen finden Sie hier.

Fragen zum Kurs gerne per Mail an museumsdruckereigmail.REMOVE-THIS.com.

 

KINDERhandPRESSE im FHXB - http://schulbuchwerkstatt.druckatelier.eu/

O-Platz wird 10! Baustelle Migration

Ab dem 5. Oktober 22 | anlässlich der Aktionswoche von IW*S | Mit Videodokumentationen im offenen Archiv antirassistischer Kämpfe am FHXB Museum

Vor 10 Jahren wurde der Oranienplatz und die Gerhart-Hauptmann-Schule von einer Geflüchteten-Bewegung besetzt. Wir vom International Women* Space, eine feministische, antirassistische und antikoloniale Grassroots-Bewegung, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Migrant*innen- und Geflüchtetenbewegung durch Selbstorganisation und Selbstbestimmung zu stärken, organisieren derzeit die Veranstaltung "O-platz wird 10! Baustelle Migration", einer fünftägigen Open-Air-Kunstbaustelle, die die Geschichte der Geflüchtetenbewegung in den Fokus stellt.

International Women* Space e.V. und das FHXB Museum präsentieren ab dem 5.10.22 eine Reihe von Videodokumentationen über die Geflüchtetenbewegung im offenen Archiv antirassistischer Kämpfe.
Die Videoserie von Denise Garcia Bergt (International Women*space) zeigt verschiedene Perspektiven: die Geflüchtetenbewegung seit 2012 rund um die O-Platz Besetzung, die feministische Perspektive darauf, die Interviewserie "Kämpfer*innen", in der ein Dutzend Frauen* über Migration, Kolonialismus, die Berliner Mauer, das wiedervereinigte Deutschland und vieles mehr reflektieren.

Mehr Infos zur Aktionswoche

Neuveröffentlichung: Die postkoloniale Stadt lesen. Historische Erkundungen in Friedrichshain-Kreuzberg

Natalie Bayer / Mark Terkessidis (Hg.)

Obwohl das Thema Kolonialismus in letzter Zeit viel diskutiert wird, gibt es viele Wissenslücken über die koloniale Vergangenheit und post­koloniale Gegenwart. Das zeigt sich besonders auf der lokalen Ebene der Stadt: Wie hat sich der Imperialismus des Deutschen Reiches mit seinem Ausgreifen nach Übersee, aber auch nach Ost- oder Südosteuropa im städtischen Leben niedergeschlagen? Was ist davon geblieben?

„Die postkoloniale Stadt lesen“ befasst sich exemplarisch mit dem Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg – anhand von Bauten, Verkehrsknotenpunkten, Organisationen, Firmen, Kultureinrichtungen und konkreten Personen, die mit dem imperialen Projekt in Verbindung standen, aber auch widerständig waren. Im einleitenden Essay erläutern Natalie Bayer und Mark Terkessidis die theoretischen Ausgangspunkte und die Herangehensweise für eine Stadtforschung, die den Kolonialismus nicht als historischen Sonderfall behandelt, sondern als dynamisches Moment in der Entwicklung von Städten verortet.

 

Zum Buch:

Natalie Bayer, Mark Terkessidis (Hg.):
Die Postkoloniale Stadt lesen
Historische Erkundungen in Friedrichshain-Kreuzberg

352 Seiten
Verbrecher Verlag, Berlin
ISBN: 978-3-95732-526-6

https://www.verbrecherverlag.de/book/detail/1085

Ver/sammeln antirassistischer Kämpfe
Ein offenes Archiv

Ab 22.05.2022

Kämpfe und Widerstände gegen Rassismus sind Bestandteil der Geschichte dieses Landes. Ob eingewandert, durchreisend oder hier geboren - Menschen mit Rassismus-, Antisemitismus- und Diskriminierungserfahrungen kämpfen seit Jahrzehnten für Gleichberechtigung und gesellschaftliche Veränderung. Ihre Forderungen für Teilhabe und Projekte gegen Rassismus und Unterdrückung haben die Gesellschaft wesentlich mitgeprägt. Ihre Geschichten und Perspektiven bleiben jedoch meist unsichtbar und unerzählt. Ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihre Stimmen werden instrumentalisiert oder fehlen in der Erinnerungskultur und in offiziellen Archiven.

Gemeinsam mit Stimmen unterschiedlicher Generationen suchen wir nach neuen Wegen des Sammelns, Aufarbeitens und Darstellens zur Geschichte antirassistischer Kämpfe in Ost-, West- und dem wiedervereinigten Deutschland. Im FHXB Museum ist ein offenes Archiv mit ersten Ergebnissen dieses gemeinsamen Forschens entstanden. Es handelt sich um eine Sammlung an Bruch- und Fundstücken, die bei Workshops und durch Unterstützung der Besucher:innen weiter wachsen wird. Das offene Archiv soll zu einem Debattenraum werden, der vergangene Erfahrungen mit heutigen Debatten und Kämpfen gegen Antisemitismus, Rassismus und allen Diskriminierungen zusammenbringt.
Mehr