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Zu neuen Ufern – Wandlungen des Spreeraums zwischen Elsenbrücke und Schillingbrücke

1. September bis 30. November 2010

kuratiert von Angela Martin und Hanna Sjöberg in der Doppelkaianlage am May-Ayim-Ufer nahe der Oberbaumbrücke (U1 Schlesisches Tor)

Der Spreeraum in Friedrichshain-Kreuzberg ist das wohl interessanteste und umstrittenste Konversionsgebiet der Stadt. Lange lebte Berlin mit dem Rücken zum Wasser, erst vor einigen Jahren haben der Bezirk und internationale Projektentwickler die Ufer der so genannten Industriespree entdeckt. Seither verändert sich die Szenerie an der Oberspree in atemberaubendem Tempo.

Die Ausstellung zeigt, dass die Spreeufer auch in den vergangenen Jahrhunderten rasanten Wandlungsprozessen unterworfen waren. Kaum vorstellbar, dass der Fluss hier einst durch sanfte Auen floss und alljährlich im Frühling die Ufer überschwemmte. Bis ins 19. Jahrhundert war die Landschaft agrarisch geprägt, wohlhabende Berliner hatten hier ihre Sommerhäuser. Selbst als die ersten Fabrikschlote ihren Qualm in den Himmel schickten, erquickten der Fluss und seine anliegenden Gärten die Berliner.

Mit der Industrialisierung jedoch und vor allem seit der Gründerzeit änderte die Gegend ihren Charakter, die Oberspree wandelte sich zur "Industriespree". Gewerbehöfe und Fabriken wurden errichtet, Arbeiterviertel entstanden. Nach der Teilung der Stadt verfielen die Industriebauten, in die verlassenen Fabriketagen West-Berlins zogen Künstler und Studenten. Am östlichen Ufer steht bis heute die Mauer – jetzt als Touristenattraktion "East-side-Gallery". Inzwischen sind die meisten Lofts aufwändig saniert worden, solvente Mieter vor allem aus der IT- und Medienbranche haben sich hier angesiedelt. Clubs und Strandbars, die als "Zwischennutzer" die Wasserlage nutzen, ziehen Touristen aus ganz Europa an. Viele Anwohner fürchten Mietsteigerungen und die Vertreibung aus dem Bezirk.

In der ehemaligen Kartenverkaufshalle der Dampferanlegestelle am May-Ayim-Ufer hat die Ausstellung einen idealen Raum gefunden. Durch die großen Fenster blickt man direkt auf das Wasser der Spree und auf etliche Orte, die in der Ausstellung thematisiert werden. Mit zahlreichen Bildern und einigen Filmsequenzen wird hier auf unterhaltsame Art ein Eindruck von den historischen Veränderungen im Spreeraum zwischen Osthafen und Schillingbrücke und von den Plänen für die Zukunft vermittelt.