Öffnungszeiten

Ab dem 27.11.2021 gilt für den Besuch des Museums die erweiterte 2G-Regelung: Besuchende müssen einen Impf- oder Genesenennachweis vorweisen und zudem im gesamten Museum eine FFP2- oder Gesundheitsmaske über den gesamten Nasen- und Mundbereich tragen.

Ausstellungen

Di–Do 12:00–18:00 Uhr
Fr–So 10:00–20:00 Uhr
Eintritt frei

Archiv

Di und Mi 10:00–16:00 Uhr
Do 12:00–18:00 Uhr

Anfahrt

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
U-Bahn Kottbusser Tor (U1, U8), Bus M29, 140

So finden Sie uns:

https://goo.gl/maps/vu8x9AQBR762

Barrierefreiheit

Rollstuhlgerechter Zugang zu allen Ausstellungen, zum Archiv und der Veranstaltungsetage. Eine barrierefreie Toilette befindet sich im Untergeschoss des Museums. Für die Nutzung können Sie einen Schlüssel im Buchladen des Museums (Hochparterre) entleihen.

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Die Dachetage des Friedrichshain-Kreuzberg Museums kann für Seminare, Vorträge, Workshops und Filmvorführungen gemietet werden.

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Tel. +49 30 50 58 52 46 oder vermietungfhxb-museum.REMOVE-THIS.de

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Kontakt

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Fachbereich Kultur und Geschichte

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
Fax +49 30 50 58 52 58
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Unser Museum ist unter den geltenden Hygienevorschriften geöffnet:

Ab dem 27.11.2021 gilt für den Besuch des Museums die erweiterte 2G-Regelung: Besuchende müssen einen Impf- oder Genesenennachweis vorweisen und zudem im gesamten Museum eine FFP2- oder Gesundheitsmaske über den gesamten Nasen- und Mundbereich tragen.

Ich mach nicht mit, weil… The Coalition of Cultural Workers Against the Humboldt Forum (CCWAH) 

Protestplakate, 2020

Intervention im Glasturm des Friedrichshain-Kreuzberg Museums

Ab 30. November 2021- 28. Februar 2022

 

Mit Aktionen, Veranstaltungen und der Plakatkampagne „Ich mach nicht mit, weil…“ wendet sich die Coalition of Cultural Workers Against the Humboldt Forum (CCWAH) gegen das nachgebaute Berliner Schloss samt goldenem Kreuz und Reichsapfel, in dem das Humboldt Forum 2021 mehrere Ausstellungen eröffnet hat. Als Bündnis zusammen mit Barazani.Berlin und Decolonize Berlin e.V. u.a. schlägt CCWAH vor, dass die Ressourcen zur Betreibung dieser Mega-Institution in eine nachhaltige und sinnvolle Dekolonisierung der Berliner Kulturinstitutionen, Sammlungen und Programme umgeleitet - und geraubte Objekte restituiert werden.
Im Humboldt Forum sind darüber hinaus seit September 2021 Ausstellungen der Ethnologischen Sammlungen zu sehen. Deren Objekte stammen zum Teil aus dem 1886 eröffneten Königlichen Museum für Völkerkunde. Das Museum befand sich in der heutigen Stresemann-/Ecke Niederkirchnerstraße, auf dem Parkplatzgelände am Martin-Gropius-Bau in Kreuzberg. Auf Bundesratsbeschluss kamen ab 1889 sämtliche Objekte von staatlichen wissenschaftlichen und militärischen Expeditionen und Kriegsbeuten in das Museum. Nach dem Abriss des Kreuzberger Standorts zog das Völkerkundemuseum 1964 nach Dahlem. 

Schon seit der politischen Entscheidung für den Wiederaufbau des Schlosses kämpfen zivilgesellschaftliche Initiativen wie AfricAvenir, Berlin Postkolonial, No Humboldt 21, Afrotak TV cyberNomads u.a. gegen das Humboldt Forum und der dort zur Schau gestellten und zum Großteil in der Kolonialzeit geraubten Objekte. CCWAH knüpft an diese Kämpfe an und setzt sie gemeinsam mit vielen anderen in der Gegenwart fort.

Before Night Falls

Alltag, Strukturen und Bruchlinien im Arbeiter:innenmilieu bis 1933

Ab 29. Oktober 2021

Durch die Machtübernahme der NSDAP verändert sich ab 1933 die Lebensrealität insbesondere jener Menschen dramatisch, die im Sinne der NS-Ideologie als abweichend und anormal angesehen werden. Mithilfe der Staatsgewalt werden sie von den Nazis systematisch verfolgt, verschleppt und mitunter umgebracht.

Dennoch stellt 1933 keinen vollständigen Bruch zu vorherigen Lebensrealitäten dar. Arbeiter:innen gelten auch zuvor als potentielle Unruhestifter und mögliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit. In der Zeit der Weimarer Republik betrachten das Bürgertum und staatliche Behörden Menschen aus unteren sozialen Schichten misstrauisch; mithilfe von Wohlfahrtseinrichtungen, Polizei und Justiz wird versucht, sie zu disziplinieren und zu kontrollieren.

Auch die Nazis nehmen bereits vor 1933 Arbeiter:innenmilieus gezielt in den Blick: einerseits sind Arbeiter:innen als Mitglieder und Wähler:innen der NSDAP interessant, andererseits fürchten die Nazis die selbstorganisierten Strukturen der Arbeiter:innenbewegung und terrorisieren diese mit Gewalt. Trotz vielfältigem Widerstand gelingt es den Nazis ab 1933 nach und nach die eigenständige Kultur und Strukturen der Arbeiter:innenmilieus gewaltsam zu zerschlagen.

Die Wechselausstellung “Before Night Falls. Alltag, Strukturen und Bruchlinien im Arbeiter:innenmilieu bis 1933” beschäftigt sich mit den Lebenswelten und dem Alltag von Arbeiter:innen im Berlin der Weimarer Zeit: Sie beleuchtet lebenspraktische, kulturelle und politische Zusammenhänge am „Vorabend“ von Hitlers Ernennung zum Reichskanzler. Die Ausstellung hinterfragt auch die Rolle der Arbeiter:innenbewegung und die Art und Weise, wie Nazis Anknüpfungen an die Lebenswelten von Arbeiter:innen suchen.

Gefördert durch Mittel des Bezirkskulturfonds Friedrichshain-Kreuzberg mit Unterstützung des Vereins zur Erforschung und Darstellung der Geschichte Kreuzbergs e.V.

Dann machen wir's halt selbst – 40 Jahre selbstorganisierte Räume in Berlin

Im Rahmen der Dauerausstellung „Geschichte wird gemacht“

präsentieren wir vom 27. August bis 12. Dezember 2021

Dann machen wir's halt selbst – 40 Jahre selbstorganisierte Räume in Berlin

Selbstorganisierung und -hilfe sind nicht nur Relikte aus früheren Zeiten, sondern nach wie vor relevante Mittel von Bewohner*innen, ihre Wohnsituation zu erhalten und zu verbessern.

Zur Hochphase der Instandbesetzer*innenbewegung 1981, besetzten Aktivist*innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen leerstehende Wohnhäuser, Fabriken und Brachflächen in Kreuzberg. So bauten u.a. das Heilehaus (Gesundheit), die Schokofabrik (Frauenbewegung), der Kinderbauernhof Mauerplatz (Kinder/Bildung) und die Regenbogenfabrik (Jugend, Kultur und Nachbarschaft) Projekte in Selbsthilfe auf.

In „Dann machen wir's halt selbst“sind diese sowie jüngere selbstorganisierte Initiativen, wie u.a. Casa Kuá, ein trans*, inter*, queeres Community- und Gesundheitszentrum, vertreten.

Selbstorganisierte Räume werden damals wie heute nicht verschenkt. Sie müssen immer gegen Widerstände aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und (leider) auch Nachbarschaft erarbeitet, erkämpft und verteidigt werden. So wie sich seit den 1980er Jahren verschiedene Initiativen zu einer Art Kosmos vernetzt haben, entstehen auch heute durch das Zusammenwirken selbstorganisierter Räume, aktive Entwürfe politischer, gelebter Stadt.

„40 Jahre selbstorganisierte Räume in Berlin“ ist eine Ausstellung, die konkrete Strategien von Selbstverwaltung weitergeben will. Dafür stellen die Initiativen im Rahmen der Dauerausstellung „Geschichte wird gemacht“ Fotografien, Archivmaterialien und Interviews zusammen, die Einblicke in deren Arbeit geben.

Das Ausstellungsprojekt wird aus Mitteln des Bezirkskulturfonds Friedrichshain-Kreuzberg sowie von der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt gefördert.

Medienecho:

taz vom 15. September 2021:  Besetzte Zeitkapsel von Cristina Plett

DENKMALVERDACHT. Eine kollaborative Inventur

Ab 11. Juni 2021
Ausstellung und Rundgänge zu den Denkmalen in Friedrichshain-Kreuzberg

Über Denkmale wird derzeit so heiß wie lange nicht diskutiert. Ausgehend von den Protesten gegen koloniale und rassistische Repräsentationen im öffentlichen Raum werden vielerorts kritische Fragen gestellt: Wer oder was wird hier geehrt? Welche Bilder und Zeichen prägen unsere Stadt? Wie vertragen sich die Monumente mit den Werten einer offenen Gesellschaft? Und wie sieht es eigentlich vor unserer Haustür aus?

Um sich diesen Fragen zu nähern, wählen wir einen umfassenden Ansatz: Sämtliche Denkmale des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg werden einer „kollaborativen Inventur“ unterzogen: Auf Rundgängen im gesamten Bezirk werden sie von Menschen vieler unterschiedlicher Perspektiven betrachtet und diskutiert. Flankierende Workshops in der Jugendkunstschule FRI-X BERG setzen künstlerische Akzente. Begleitet wird der Prozess durch eine Ausstellung im FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum, die als Knotenpunkt und Präsentationsort des Gesamtprojektes dient.

Denkmalkarte:

https://umap.openstreetmap.de/de/map/denkmale-fhxb_11131#15/52.5053/13.4218

Die Rundgänge sind offen für alle, sofern die Corona-Schutzbestimmungen dies zulassen.

Alle Touren sind kostenlos.
Anmeldung erforderlich unter 
anmeldungdenkmalverdacht.REMOVE-THIS.de
Die Touren finden unter Einhaltung der jeweils aktuellen Corona-Schutzbestimmungen statt.

1. Zwischen Krieg und Frieden
(Volkspark Friedrichshain)
Samstag, 19. Juni 2021, 15 – 17 Uhr
Treffpunkt › Otto-Braun-Straße/Am Friedrichshain

2. Rund um den Kreuzberg
Samstag, 26. Juni 2021, 15 – 16:30
Treffpunkt › Eingang Viktoriapark, Kreuzbergstraße/Großbeerenstraße

3. Vom Halleschen zum Kottbusser Tor
Sonntag, 20. Juni 2021, 15 – 17 Uhr
Treffpunkt › U Hallesches Tor

4. Über die Spree. Von Kreuzberg nach Friedrichshain
Sonntag, 27. Juni 2021, 14 – 17 Uhr
Treffpunkt › Feuerwehrbrunnen, Mariannenplatz/Waldemarstraße

5. Von Waldeck zum FHXB Museum
Samstag, 3. Juli 2021, 15 – 17 Uhr
Treffpunkt › Waldeck-Denkmal, Waldeckpark

6. Mit dem Auto an die Grenzen des Bezirkes
Sonntag, 4. Juli 2021, 14 – 16 Uhr
Treffpunkt › S Anhalter Bahnhof

7. Denkmal-Tour für blinde und sehbehinderte Menschen mit Anja Winter / Tastkunst
Samstag, 11. September 2021, 15 Uhr
Die Tour ist gemeinsam mit der Kunst- und Kulturvermittlerin Anja Winter besonders für blinde und sehbehinderte Menschen konzipiert. Sie beginnt am Ostbahnhof mit der Statue von Rosa Luxemburg und führt an der East Side Gallery entlang nach Kreuzberg zum Gedenkstein eines Mauertoten und der sogenannten Menschenlandschaft.
Treffpunkt an der Rosa-Luxemburg Stiftung, Strasse der Pariser Kommune 8A

Ein Projekt von Die Exponauten. Ausstellungen et cetera in Kooperation mit FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum und der Jugendkunstschule FRI-X BERG, gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin, Projektfonds Zeitgeschichte und Erinnerungskultur.