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Die Dachetage des Friedrichshain-Kreuzberg Museums kann für Seminare, Vorträge, Workshops und Filmvorführungen gemietet werden.

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Einweihung einer Gedenktafel zur Erinnerung an Günter König

Dienstag, den 19. Februar 2019, um 16:30 Uhr
Günter König (1933 – 2015) war von 1989 bis 1992 Bürgermeister von Berlin-Kreuzberg. Er prägte nachhaltig die Kinder- und Jugendarbeit und führte den Bezirk durch die turbulente Zeit der Wiedervereinigung, bei der er Kreuzbergs Wandlung vom Randbezirk West-Berlins zum innerstädtischen Bezirk Gesamt-Berlins zum Wohl der Bevölkerung mitgestaltete. Günter König war ja nicht nur Bürgermeister von Kreuzberg, sondern von 1996 bis 2007 Vorsitzender des Vereins zur Erforschung und Darstellung der Geschichte Kreuzbergs e.V. und bis zu seinem Tod Ehrenvorsitzender.

Auf Grundlage des BVV-Antrags „Gedenktafel für Günter König“ (DS/0387/V) wurde am 12. Dezember 2018 eine Tafel am Günter-König-Sportplatz angebracht.

Am Dienstag, den 19. Februar 2019, um 16:30 Uhr findet die offizielle Einweihung der Gedenktafel auf dem Günter-König-Sportplatz, Blücherstraße 46 statt.

Sie sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann und Kulturstadträtin Clara Herrmann dem ehemaligen Kreuzberger Bürgermeister Günter König zu gedenken.

Widerstand aus Communities in Vergangenheit und Gegenwart

Theaterpädagogischer Workshop

Donnerstag, 21. Februar 2019, 13–16:00 Uhr

Wir beschäftigen uns in kleinen Theaterszenen mit den Widerstandsformen, die ein Leben ohne Papiere in deutschen Schulen entfaltete. Sei es, dass man sich mit Hand und Fuß – oder mit einer Demonstration gegen die sogenannten »Willkommensklassen« zur Wehr setzte. Dazu nutzen die Schüler*innen ihre eigenen Erfahrungen mit Widerstand, die sie im Schulalltag erleben und die Tafelinhalte der Ausstellung.

Der Workshop findet im Rahmen der Ausstellung »Schule zieht Grenzen - wir ziehen nicht mit!« statt. Er ist kostenfrei und findet in der zweiten Etage des FHXB Museums statt. Durchgeführt wird der Workshop von der Theaterpädagogin und Schauspielerin Joschla Melanie Weiss. Um Anmeldung unter melanie.weiss80web.REMOVE-THIS.de wird gebeten.

Das Soweto-Uprising: Auseinandersetzung mit Widerstandsgeschichten und -formen aus transnationaler Perspektive

Workshop für Jugendliche

Freitag, 22. Februar 2019, 13-16:00 Uhr

In diesem Workshopmodul untersuchen die Schüler*innen das Widerstandspotential, das ein Leben ohne Papiere auch in anderen Ländern hervor brachte. Black Panther ist der neueste Film von Marvel Universe. Darin geht es um Empowerment Schwarzer Menschen in den USA, auch weltweit. Durch Formen des biografischen Theaters setzen die Protagonist*innen ihre eigenen kleinen oder großen Widerstandsgeschichten mit Soweto Uprising und Black Panther in Verbindung.

Der Workshop findet im Rahmen der Ausstellung »Schule zieht Grenzen - wir ziehen nicht mit!« statt. Er ist kostenfrei und findet in der zweiten Etage des FHXB Museums statt. Durchgeführt wird der Workshop von der Theaterpädagogin und Schauspielerin Joschla Melanie Weiss. Um Anmeldung unter melanie.weiss80web.REMOVE-THIS.de wird gebeten.

"Reconstructing Alberto"

Ein Kurzfilm von Beina Xu and Juan Abdulaziz

28. Februar, 19:00 Uhr Dachetage FHXB Museum

Film und Diskussion auf Englisch


Der essayistische Kurzfilm handelt von Ciwan, einem syrischen Kurden, und dessen imaginerter Begegnung mit Alberto Santos, dem Namen auf seinem gefälschten italienischen Reisepass. Dieser ermöglichte ihm die Einreise nach Deutschland nach elf zuvor gescheiterten Versuchen. Der Film rekonstruiert Ciwans Reise von Athen über Brüssel nach Berlin und zeigt uns die Orte, an denen er lebte, aß und die er immer wieder aufsuchte. Daneben hinterfragt der Film die Realitäten des Filmemachens und setzt sich offen und humorvoll mit den Methoden der narrativen Konstruktion auseinander. "Reconstructing Alberto" ist eine Meditation über Grenzen, Identität und die Kraft der Imagination.    

Die anschließende Diskussion wird moderiert von Sophie Perl

Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Forumtheaterworkshop zur Sensibilisierung gegen Diskriminierung von Rom*nja der Jugendtheatergruppe So keres?

konzipiert von Magdalena Lovrić & Mirella Galbiatti

Freitag, 1. März 2019, 14–16:00 Uhr

So keres? ist ein Ort der Bewegung aus der Community. Entstanden ist ein Raum zum gegenseitigen Empowerment von jungen Rom*nja.

Aus dem Bedürfnis heraus der alltäglichen Diskriminierung im eigenen Lebensumfeld entgegenzutreten hat sich im Januar 2014 die Gruppe zusammengefunden. Gemeinsam haben wir das Theaterspielen als die für uns geeignete Plattform gefunden, um uns Gehör zu verschaffen. Unser Anliegen ist es, selbstorganisiert unsere Geschichte und Kultur zu pflegen. Ausgangspunkt dabei sind immer unsere eigenen Erfahrungen, Wir sind die Expertinnen. Uns ist wichtig, die Geschichte der Unterdrückung und Verfolgung durch eine Geschichte des Widerstands zu ergänzen. Diese findet sich aber nicht in den Geschichtsbüchern. Also ist es an uns, sie zu erzählen und fortzuführen. Opre Rom*nja!

Der Workshop findet im Rahmen der Ausstellung »Schule zieht Grenzen - wir ziehen nicht mit!« statt. Er ist kostenfrei und findet in der zweiten Etage des FHXB Museums statt. Durchgeführt wird der Workshop von von Magdalena Lovrić. Um Anmeldung unter melanie.weiss80web.REMOVE-THIS.de wird gebeten.

Lesung Christine von Brühl: „Gerade dadurch sind sie mir lieb. Theodor Fontanes Frauen"

mit einer Einführung zur Fontane-Apotheke von Michael Dewey

Donnerstag, 7. März 2019, 18:00 Uhr

Veranstaltungsort: Fontane-Apotheke im Bethanien, Mariannenplatz 2

 

Fontane und die Frauen – eine Spurensuche.
Kaum ein Autor hat so eindrückliche Frauenfiguren geschaffen wie Theodor Fontane. Ob Grete Minde oder Effi Briest, ob Mathilde Möhring oder Jenny Treibel – sie erscheinen allesamt heute lebendiger denn je. Oft verarbeitete Fontane seine realen Erfahrungen mit starken Frauen, zu denen seine Ehefrau Emilie und seine geliebte Tochter Martha gehörten, für seine Figuren. Christine von Brühl zeigt in faszinierenden Porträts die Welt der Frauen, die Fontanes Leben und sein Werk bevölkern.

Wegen begrenzter Platzzahl ist eine Anmeldung erforderlich unter: n.j.maierfhxb-museum.REMOVE-THIS.de oder telefonisch Di-Do 14-16 Uhr unter 030 50585272

Theateraufführung »Papiere dulden alles - Über das Recht Rechte zu haben« von Jugendlichen der Otto-von-Guericke-Oberschule Berlin

Gemeinsam entwickelt mit dem Theater X Berlin

Sonntag, 10. März 2019, 19:00 Uhr

»Wenn die Polizei sagt ›Papiere‹ und ich sage ›Schere‹ … habe ich dann gewonnen?«
Wie kann Mensch ohne Papiere leben? Kann Mensch ohne richtige Papiere richtig leben? 
Falls du Papiere hast, was steht drauf? Was hast du? Was bist du? Hast du eine Berechtigung Rechte zu haben? Hast du die richtige Erlaubnis? Und falls deine Papiere gute Papiere sind, weil die richtigen Worte darauf stehen, wird eingehalten was drauf steht? Und wann? Papier ist geduldig. Wir nicht! Zwischen uns passt kein Blatt Papier!

Eine Performance mit Menschen und Papier, für Menschen mit und ohne Papiere.

Von:
Der Willkommensklasse Otto-von-Guericke-Schule (Lehrerin Ulrike Doil)
Künstlerische Leitung, Regie: Ahmed Shah
Regie Assistenz/ Produktionsleitung: Mayada Darwiche, Anna König 
Bühne/ Kostüm: Vernonica Schiavo

Die Theateraufführung findet im Rahmen der Ausstellung »Schule zieht Grenzen - wir ziehen nicht mit!« statt. Sie ist kostenfrei und findet in der zweiten Etage des FHXB Museums statt.

Lesung Roland Lampe: „Ein Sonnenstrahl des Glücks. Theodor Fontane in Bethanien“

mit einer Einführung zur Fontane-Apotheke von Michael Dewey

Donnerstag, 14. März 2019, 18:00 Uhr

​​​​​​​Veranstaltungsort: Fontane-Apotheke im Bethanien, Mariannenplatz 2

Es gibt nur wenige originale Schauplätze, die an Theodor Fontane erinnern. Neben seinem Geburtshaus, der Löwen-Apotheke, und dem Alten Gymnasium in Neuruppin oder dem Haus in Schiffmühle, in dem Fontanes Vater seine letzten Lebensjahre verbrachte, ist das Gebäude des ehemaligen Krankenhauses Bethanien am Mariannenplatz in Berlin-Kreuzberg zu nennen. Hier wohnte und arbeitete Fontane von 1848 bis 1849 als Apotheker und Ausbilder von zwei Diakonissen
– „meine angenehmsten Tage“, wie er in seinen Erinnerungen Von Zwanzig bis Dreißig schrieb. Hier erlebte er die Freuden des Lehrens und den Ärger mit der Verwaltung, vergnügliche Begegnungen mit anderen Mitgliedern der literarischen Gesellschaft „Tunnel über der Spree“ und die Revolution 1848/49. Und hier entschied er sich, nicht mehr als Apotheker zu arbeiten, sondern seine Existenz fortan „auf den Vers zu stellen“. Auf kurzweilige Art erzählt Roland Lampe nicht nur von Fontanes Zeit in Bethanien, sondern auch, wie es weiterging, nachdem Fontane das Krankenhaus und die Apotheke verlassen hatte, die heute als historische "Fontane-Apotheke" zum FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum gehört.

Wegen begrenzter Platzzahl ist eine Anmeldung erforderlich unter: n.j.maierfhxb-museum.REMOVE-THIS.de oder telefonisch Di-Do 14-16 Uhr unter 030 50585272

Workshop: Zukunft für alle - Schule ohne Abschiebung

Freitag, 15. März 2019, 15:00–17:00 Uhr

Zukunft für Alle – Schule ohne Abschiebung ist eine bundesweite Kampagne des Roma Centers. Zusammen mit Schulen, Schüler*innen und anderen Organisationen möchten wir die Situation von Kindern und Jugendlichen ohne sicheren Aufenthalt verbessern. Denn alle Kinder haben ein Recht auf Bildung, ein Recht auf Zukunft. In dem Workshop vermitteln wir, welche Möglichkeiten Schulen, Schüler*innen, Initiativen und Einzelpersonen haben, um diese jungen Menschen zu unterstützen und in ihren Rechten zu stärken.
Der Workshop richtet sich an Lehrkräfte, Schulpersonal, engagierte (ältere) Schüler*innen und andere Multiplikator*innen und wird von den Initiator*innen der Kampagne durchgeführt.
Um Anmeldung bis zum 10.3.2019 per email an ogerstenbergergmx.REMOVE-THIS.de wird gebeten.

Tage der Offenen Druckwerkstatt

Freitag, 15. März 2019, 16:00 – 20:00 Uhr,
Samstag, 16. März 2019, 14:00 – 18:00 Uhr

Linol- und Holzschnitt, typographischer Handsatz, Radierung, Sieb- und Handpressendruck: Seit 2011 lädt die NEUKÖLLNERschulBUCHWERKSTATT Kinder und Jugendliche in die historische Druckerei des FHXB-Museums ein, verschiedene Verfahren der Drucktechnik zu erlernen, um mit ihnen Stellung zu beziehen zu den Themen der Stadt, der Welt und den Fragen des Lebens. Dabei entstehen großformatige Leporellos, Plakatsammlungen und die KINDERhandPRESSE, die alle farbenfroh vom Leben rund um das Kottbusser Tor erzählen. An den "Tagen der Offenen Druckwerkstatt" werden die aktuellen Arbeiten präsentiert. Kleine und große Besucher*innen können sich auch selbst in Linolschnitt, am Handsatz und an den historischen Pressen versuchen. Der Eintritt ist frei.

Ansprechpartner/in

Henriette Dushe
E-Mail: henriettedushe(at)gmail.com
Telefon: 0177 6478634

"Möglichst freiwillig" - Filmvorführung und Gespräch

Freitag, 15. März 2019, 19:00 Uhr

Zijush ist 13 Jahre alt, als er Deutschland verlässt. Er muss mit den Eltern und seiner Schwester zurück in die mazedonische Hauptstadt Skopje. Seine Freunde und Freundinnen in Bremerhaven wollen das nicht akzeptieren.
Weil Zijush in Mazedonien noch nicht wieder in die Schule geht, rufen sie ihn an – und holen ihn per Smartphone zurück in den Unterricht. Der Film folgt Zijush nach Skopje. Begleitet seine Lehrerin, die ihren Schüler in der mazedonischen Hauptstadt besucht. In Skopje wird Zijush angegriffen, weil er Roma ist. Hintergrund des Films ist die erzwungene Migration der Roma zwischen Nordwest- und Südosteuropa, das PingPong mit Familien. Er zeigt die Erfahrung der Gehenden und auch diejenigen, die verlassen werden.
EIN FILM VON Allegra Schneider / Bernd Mathis / Dörthe Boxberg / Jean- Philipp Baeck / Selamet Prizreni MIT Christine Carstens / Rebal / Ali / Shengyül / Zijush ... und vielen mehr.
Die Arbeit entstand unabhängig und ohne Finanzierung durch Dritte. Hintergrund der Arbeit sind jahrelange Recherchen in einem Netzwerk von Roma und Nicht-Roma, Anwält/innen, Ärzt/innen, Journalist/innen + Aktivist/ innen (von »alle bleiben!«, Bundesromaverband, Roma Antidiscrimination Network und Flüchtlingsrat Bremen). Die Recherchen möchten Bleiberechtskämpfe unterfüttern, mit dem Ziel die Situation derjenigen Roma zu ändern, die in den Zustand permanenter Dauermigration
gezwungen werden – in der Bundesrepublik und in Südosteuropa.

Im Anschluss findet ein Gespräch mit der Regisseurin Allegra Schneider und Protagonist*innen des Films statt.

Die Veranstaltung ist Teil des Romnja* Power Month 2019 und der Ausstellung »Schule zieht Grenzen - wir ziehen nicht mit!«.

Führung / Vortrag von Michael Dewey in der Fontane-Apotheke: "Theodor Fontane und das Krankenhaus Bethanien“

Veranstaltungsort: Fontane-Apotheke im Bethanien, Mariannenplatz 2

Sonntag, 24. März 2019, 15:00 Uhr

Sonntag, 7. April 2019, 15:00 Uhr

Im ehemaligen Diakonissenhaus Bethanien am Mariannenplatz 2 befindet sich die sogenannte Fontane-Apotheke. Als Theodor Fontane hier 1848 seine Stelle als „Giftmischer“ antrat, pfiffen dem Apotheker auf dem Köpenicker Feld die Kugeln um die Ohren. Aber im Bethanien herrschte Ruhe, und der Dichter genoss sein letztes Jahr als (schreibender) Apotheker zwischen den frommen Diakonissen und ihren Patienten.

Die Veranstaltung ist kostenlos und ohne Anmeldung.