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Rollstuhlgerechter Zugang zu allen Ausstellungen, zum Archiv und der Veranstaltungsetage. Eine barrierefreie Toilette befindet sich im Untergeschoss des Museums.  Für die Nutzung können Sie einen Schlüssel im Buchladen des Museums (Hochparterre) entleihen.

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Die Dachetage des Friedrichshain-Kreuzberg Museums kann für Seminare, Vorträge, Workshops und Filmvorführungen gemietet werden.

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Fachbereich Kultur und Geschichte

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Welche Revolution(en) werden wir erlebt haben werden? (FUTUR III)

Eine performative Intervention

Freitag, 18. Januar 2019: 15:00 bis 19:00 Uhr

Das Kunstkollektiv 'Institut für Widerstand im Postfordismus' erforscht die kommenden Revolution(en) 2015-2029 und lädt uns unter folgender Fragestellung zur kollektiven Mitforschung ein: „Welche Revolution(en) werden wir erlebt haben werden?“ (FUTUR III)

 

In der mobilen Forschungsstation können Sie eine Reise in die Zukunft der Revolution(en) unternehmen und individuelle Pläne für die kommenden Umbrüche formulieren. Unter der Prämisse ‘Es gibt Zukünfte!’ fragt Sie das Institut nach wünschbaren Widerständen und konkreten Realisierungsansätzen. Werden Sie Teil der Forschung! Schreiben Sie mit uns Geschichte.

Da die Teilnahme für die persönlichen Gespräche begrenzt ist, bitten wir um eine Anmeldung unter: n.j.maierfhxb-museum.REMOVE-THIS.de (bitte mit Angabe der gewünschten Uhrzeit – der Besuch der Installation dauert ca. 30 Minuten) 

 

Mehr Informationen zum 'Institut für Widerstand im Postfordismus' hier: http://institut-wip.de/

Schule zieht Grenzen – wir ziehen nicht mit!

31. Januar 2019, 19:00 Uhr

Ausstellungseröffnung und Performance mit Joschla Melanie Weiss und Rea Andrea Kurmann

FHXB Museum, 2. Etage

Die Ausstellung zeigt am Beispiel Berlins, wie aufgrund rassistischer Ordnungen Kinder und Jugendliche und so manche Lehrkräfte an gleichberechtigter schulischer Teilhabe gehindert werden, welche geschichtlichen und rechtlichen Zusammenhänge bestehen und wie die beteiligten Schüler*innen und ihre Eltern, betroffene Lehrer*innen und auch ganze Communities damit umgehen.

Die Ausstellung ist das Ergebnis des kollaborativen Forschungs- und Ausstellungsprojekts "Passkontrolle. Leben ohne Papiere in Geschichte und Gegenwart". Es wird in Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule Berlin, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, der Stiftung Jüdisches Museum Berlin, dem Verband für interkulturelle Arbeit - VIA-Regionalverband Berlin/Brandenburg e.V./dem RomaniPhen Archiv, dem FHXB-Museum, der IniRromnja, International Women Space und Jugendliche ohne Grenzen durchgeführt und vom Institut für angewandte Forschung finanziert. Mehr zum Projekt unter: http://www.ifaf-berlin.de/uploads/media/ifaf_passkontrolle_expose.pdf

Performance:

Joschla Melanie Weiss (M.A. Theater/Tanzwissenschaft) spielt seit 8 Jahren in verschiedenen Theatergruppen, u.a. in dem Tanztheaterstück *Roma Träume* unter Nedjo Osman und 2014/15 *die Odyssee* am Grillo Theater in Esse unter der Regie von Volker Lösch. Der Kurzfilm *Ana* (Rolle Ana) wurde 2017 in Kalkutta als bester Shortfilm ausgezeichnet. 2017 spielte sie im Gorki Theater Berlin die Rolle der Mutter in dem Theaterstück *So Kheren Amenca?! Für immer Urlaub* unter der Regie von Sandra Selimović. Für ihr Engagement im Theaterstück “Rastplatz Marzahn” (Regie Susanne Crudina) wurde sie vom Abgeordnetenhaus Berlin 2018 mit einer Urkunde gewürdigt.


Rea Andrea Kurmann ist Schauspielerin, Performerin, Trainerin und Regisseurin. Sie studierte Schauspiel und Performance an der ZHdK in Zürich sowie Religion und Kultur an der HU Berlin. Als Schauspielerin ist sie im Theater und Film tätig und entwickelt eigene Soloprojekte als Performerin und Regisseurin. Sie inszenierte u.a. mit Tom Ryser und hat ein eigenes Forschungsprojekt in Theater & Ritual.
Sie leitete 4 Jahre das Theater Endlich und war von 2004 bis 2013 creative director der sofamobile GbR. Sie ist Teil der Gruppe DESintegradas.

Stadtspaziergang durch das revolutionäre Friedrichshain

mit Stefan Zollhauser

2. Februar 2019, 11:00-13:00 Uhr – AUSGEBUCHT! 

2. Februar 2019, 13:30-15.30 Uhr

2. März 2019, 14:00-16:00 Uhr

 

Warum gingen zum Ende des Ersten Weltkriegs Hunderttausende auf die Straße? Welche Zukunft erstrebten Luxemburg und Liebknecht? Und ist die Revolution wirklich gescheitert?

Ein wenig vergessen schlummert die Revolution 1918/19 bisher in unserem historischen Unterbewusstsein. Am Ende des Ersten Weltkriegs prallten Interessen und Visionen von Arbeiterschaft und Bürgertum heftig aufeinander. Im Spannungsverhältnis von Bewahren und Erneuern, friedlichen Protesten und (konter)revolutionärer Gewalt entstand eine neue demokratische Ordnung. Welche Wünsche, Ängste und Hoffnungen verbanden die Menschen mit der Revolution und wie traten sie für ihre politischen Überzeugungen ein? Welche Fragen sind heute unverändert aktuell? Auf der Suche nach Antworten werden wir auch die sehr unterschiedliche Erinnerung in den beiden deutschen Staaten thematisieren.

Der Stadtspaziergang beginnt an der Ecke Barnimstraße/Weinstraße und endet etwa 2 Stunden später in der Singerstraße.

Der Stadtspaziergang ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter: 

n.j.maierfhxb-museum.REMOVE-THIS.de

 

Stefan Zollhauser ist Historiker und Medienpädagoge. Er hält sich gerne stundenlang in Berliner Archiven auf, wo er vor allem dem Alltag gewöhnlicher Leute auf die Spur geht und manche Abgründigkeiten entdeckt. Sein angesammeltes Wissen teilt er am Liebsten auf seinen dialogischen Stadtspaziergängen.

www.berliner-spurensuche.de

Lesung Christine von Brühl: „Gerade dadurch sind sie mir lieb. Theodor Fontanes Frauen"

mit einer Einführung zur Fontane-Apotheke von Michael Dewey

Donnerstag, 7. März 2019, 18:00 Uhr

Fontane und die Frauen – eine Spurensuche.

Kaum ein Autor hat so eindrückliche Frauenfiguren geschaffen wie Theodor Fontane. Ob Grete Minde oder Effi Briest, ob Mathilde Möhring oder Jenny Treibel – sie erscheinen allesamt heute lebendiger denn je. Oft verarbeitete Fontane seine realen Erfahrungen mit starken Frauen, zu denen seine Ehefrau Emilie und seine geliebte Tochter Martha gehörten, für seine Figuren. Christine von Brühl zeigt in faszinierenden Porträts die Welt der Frauen, die Fontanes Leben und sein Werk bevölkern.

Lesung Roland Lampe: „Ein Sonnenstrahl des Glücks. Theodor Fontane in Bethanien“

mit einer Einführung zur Fontane-Apotheke von Michael Dewey

Donnerstag, 14. März 2019, 18:00 Uhr

Es gibt nur wenige originale Schauplätze, die an Theodor Fontane erinnern. Neben seinem Geburtshaus, der Löwen-Apotheke, und dem Alten Gymnasium in Neuruppin oder dem Haus in Schiffmühle, in dem Fontanes Vater seine letzten Lebensjahre verbrachte, ist das Gebäude des ehemaligen Krankenhauses Bethanien am Mariannenplatz in Berlin-Kreuzberg zu nennen. Hier wohnte und arbeitete Fontane von 1848 bis 1849 als Apotheker und Ausbilder von zwei Diakonissen
– „meine angenehmsten Tage“, wie er in seinen Erinnerungen Von Zwanzig bis Dreißig schrieb. Hier erlebte er die Freuden des Lehrens und den Ärger mit der Verwaltung, vergnügliche Begegnungen mit anderen Mitgliedern der literarischen Gesellschaft „Tunnel über der Spree“ und die Revolution 1848/49. Und hier entschied er sich, nicht mehr als Apotheker zu arbeiten, sondern seine Existenz fortan „auf den Vers zu stellen“. Auf kurzweilige Art erzählt Roland Lampe nicht nur von Fontanes Zeit in Bethanien, sondern auch, wie es weiterging, nachdem Fontane das Krankenhaus und die Apotheke verlassen hatte, die heute als historische "Fontane-Apotheke" zum FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum gehört.

Führung / Vortrag von Michael Dewey in der Fontane-Apotheke: "Theodor Fontane und das Krankenhaus Bethanien“

Sonntag, 24. März 2019, 15:00 Uhr

Im ehemaligen Diakonissenhaus Bethanien am Mariannenplatz 2 befindet sich die sogenannte Fontane-Apotheke. Als Theodor Fontane hier 1848 seine Stelle als „Giftmischer“ antrat, pfiffen dem Apotheker auf dem Köpenicker Feld die Kugeln um die Ohren. Aber im Bethanien herrschte Ruhe, und der Dichter genoss sein letztes Jahr als (schreibender) Apotheker zwischen den frommen Diakonissen und ihren Patienten.

Führung / Vortrag von Michael Dewey in der Fontane-Apotheke: "Theodor Fontane und das Krankenhaus Bethanien“

Sonntag, 7. April 2019, 15:00 Uhr

Im ehemaligen Diakonissenhaus Bethanien am Mariannenplatz 2 befindet sich die sogenannte Fontane-Apotheke. Als Theodor Fontane hier 1848 seine Stelle als „Giftmischer“ antrat, pfiffen dem Apotheker auf dem Köpenicker Feld die Kugeln um die Ohren. Aber im Bethanien herrschte Ruhe, und der Dichter genoss sein letztes Jahr als (schreibender) Apotheker zwischen den frommen Diakonissen und ihren Patienten.