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Die Dachetage des Friedrichshain-Kreuzberg Museums kann für Seminare, Vorträge, Workshops und Filmvorführungen gemietet werden.

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Hinter den Steinen: Das Mädchen aus der Reichenberger Straße 127

Vortrag von Shoshana Friedman mit anschließender Diskussion

Mittwoch, 29. Januar 2020, 19:00 Uhr

Anlässlich des 75. Jahrestags der Befreiung des KZ Auschwitz stellt Shoshana Friedman ihre Familiengeschichte vor.
Ihre Urgroßeltern Hermann und Rachaela Schipper stammten aus Galizien und kamen Anfang der 1920er Jahre nach Berlin. Sie hatten zwei Töchter: Paula (geb. 1923) und Jenny (geb. 1926), Shoshanas Großmutter.

Hermann Schipper betrieb am Kottbusser Ufer (heute Paul-Lincke-Ufer) 42–43 einen Gummiwarengroßhandel, den er 1938 wegen der zunehmenden Boykottmaßnahmen gegen Juden aufgeben musste. Mit seinen Töchtern leistete er Zwangsarbeit. Paula und Hermann Schipper wurden verhaftet, nach Auschwitz deportiert und ermordet. Jenny Schipper und ihre Mutter überlebten den Krieg versteckt in Berlin und wanderten 1947 in die USA aus. 

Seit 2015 erinnern Stolpersteine am ehemaligen Wohnort der Familie in der Reichenberger Straße 127 an Hermann und Paula Schipper.

Shoshana Friedman erzählt ihre Familiengeschichte aus der Perspektive der 3. Generation, in deren Leben die Überlebenden der Shoah – meist die Großeltern – eine wichtige Rolle spielten. Shoshana möchte diese Geschichte am Ort des Geschehens mitteilen und den Menschen hinter den Stolpersteinen eine Stimme geben.

Ausstellungseröffnung: Kiezgeschichten

100 Jahre Friedrichshain und Kreuzberg

23. April 2020, 19:00 Uhr

Friedrichshain und Kreuzberg entstehen 1920 im Zuge der Gründung Groß-Berlins. Sie bilden „Pufferbezirke“ zwischen dem historischen Stadtkern und den eingemeindeten Umlandgemeinden. Die neuen Bezirksnamen sind nicht auf traditionelle Siedlungskerne zurückzuführen, die Benennung nach Parkanlagen erscheint zunächst willkürlich. Gleichzeitig „verschwinden“ alte Orts- und Stadtteilbezeichnungen wie Königsstadt, Luisenstadt oder Stralauer Vorstadt. Dafür entwickeln sich in den vergangenen 100 Jahren neue Bezeichnungen und Zuschreibungen für einzelne Stadtteile und Kieze: SO 36, die Goldene Meile, das Zeitungsviertel, das Samariterviertel oder der Südkiez. Ihre Bezeichnungen und ihre Images sind häufig Zuschreibungen und Konstruktionen, entweder selbst gewählt oder von außen herangetragen. Die Ausstellung erkundet solche Stadträume, die mit ihnen verbundenen Zuschreibungen sowie sozialen Realitäten und erzählt Geschichten aus den vergangenen 100 Jahren.

Laufzeit der Ausstellung: 24. April bis 4. Oktober 2020