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Di–Do 12:00–18:00 Uhr
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Di und Mi 10:00–16:00 Uhr
Do 12:00–18:00 Uhr

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FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
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"Walls Resist! Sudan: Writing on Collapsing Walls" an event by Sudan Uprising Germany

7. März | 19 Uhr - 20.30 Uhr | Dachetage des FHXB Museums

Das Schreiben politischer Botschaften an Wände - Slogans, Tags und Graffiti - und die Nutzung öffentlicher Räume als Protest ist im Sudan nichts Neues, seit den jüngsten Ereignissen hat es jedoch eine radikalere Form angenommen: der Aufstand gegen die Diktatur von Bashir im Dezember 2018, die darauffolgende Übergangszeit, der Militärputsch vom 25. Oktober 2021 und der darauf folgende Krieg/Militärkonflikt sowie der anhaltende zivile Widerstand.

Da die Militärjunta die öffentlichen Medien und das Internet kontrolliert und ein großer Teil der sudanesischen Bevölkerung keine sozialen Medien nutzt, bleibt das Schreiben auf Mauern ein wichtiges Mittel der Selbstdarstellung und Kommunikation. Die Wände dienen als Schwarzes Brett für die wichtigsten Ereignisse des Aufstands, als Ausdruck der gemeinsamen Hoffnungen, Ziele und Visionen der Menschen und vor allem als Gedenkstätte für die Märtyrer.

 Diese Schriften und Kunstwerke sind Aufzeichnungen der Revolutionsereignisse und wesentliche Teile ihrer Geschichte. Sie werden jedoch ständig von öffentlichen Gebäuden und Straßen entfernt, sei es durch Sicherheits- und Geheimdienstkräfte, Haus- und Ladenbesitzer, Witterungseinflüsse (die verwendeten Materialien sind von schlechter Qualität, so dass die Schriften und Kunstwerke nicht lange halten) oder durch den anhaltenden militärischen Konflikt.

Die Schriften und Kunstwerke verschwinden undokumentiert und werden sowohl von den sudanesischen als auch den internationalen Medien übersehen. Ziel des Projekts ist es, diese wichtige Komponente der sudanesischen Revolution ebenso zu bewahren wie die Revolution selbst.

Präsentation von SudanUprising Germany.

Die Veranstaltung findet in englischer Lautsprache statt und ist Teil der Ausstellung "Wir nennen es Revolution. Transnationaler Aktivismus in Berlin".  Der Eintritt ist frei.

1973/2023 - Vom »Anwerbestopp« zur Migrationsgesellschaft

21. März | Einlass ab 16:30 Uhr | SO36

Am 23. November 1973 verhängte die westdeutsche Regierung den sogenannten »Anwerbestopp«. Damit beendete sie nicht nur die Anwerbung von Arbeitskräften seit 1955, sondern setzte auch ein migrationspolitisches Statement, das bis heute gilt: Migration soll die Ausnahme sein und bleiben. Der »Anwerbestopp« bestimmt bis heute die Diskussionen, die Politiken und die Gesetzgebung zu Einwanderung und Zugehörigkeit. Der »Anwerbestopp« beendete aber nicht die Einwanderung nach Deutschland, sondern beschleunigte die Entstehung unserer heutigen Migrationsgesellschaft.

 

17:00-19:00 Uhr

Gespräche mit Newroz Duman, Jasmin Eding, Fatima Hartmann, Tarek Shukrallah, Kimiko Suda, Azize Tank

Moderation: Koray Yılmaz-Günay

 

ab 19:30 Uhr

Lecture-Performance "Shevek Iyapo" mit Berena Yogarajah (Lyrik) und Vincent Bababoutilabo, Sophia Eftychidou, Johanna Schütt, Philip Theurer (Musik)

 

ab 21:00 Uhr

Musik von DJ Aziza A.

 

Veranstaltungsort:

SO36

Oranienstraße 190

10999 Berlin

 

In deutscher Lautsprache, Eintritt frei.

 

Ein Kooperationsprojekt des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin und des FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museums. In Zusammenarbeit mit Kotti e.V., Migrationsrat Berlin e.V., Ora 34, Partizipationsbüro des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin.

Gefördert durch: Bundeszentrale für politische Bildung

Einweihung von Gedenktafeln zur Arbeitsmigration in Friedrichshain und Kreuzberg

26. März

Die Geschichte von Arbeitsmigrant*innen, oft „Vertragsarbeiter*innen“ und „Gastarbeiter*innen“ genannt, wird mit zwei neuen bezirklichen Gedenktafeln im Bezirk vermittelt.

An den Standorten eines ehemaligen Wohnheims von AEG Telefunken in Kreuzberg (ehemals West-Berlin) und des Volkseigenen Betriebes Berliner Vergaser- und Filterwerke in der Frankfurter Allee in Friedrichshain (ehemals Ost-Berlin) wird aufgezeigt, dass Migrant*innen die Geschichte und Entwicklungen des Bezirkes und die Demokratisierungsgeschichte prägten und bis heute prägen. Die Gedenktafeln werden im Rahmen des bezirklichen Diversity-Gedenkens umgesetzt.

 

Am 26. März 2024 weihen die Bezirksbürgermeisterin und weitere Redner*innen die Gedenktafeln feierlich ein:

 

  • 15:30 Uhr, Frankfurter Allee 71B-75, (neben dem Eingang Plaza Frankfurter Allee)
  • 17:00 Uhr, Stresemannstr. 30

 
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