Ellen Röhner

PDFs nachträglich mit Metadaten versehen

Bei der Bearbeitung unserer PDFs der Stadtteilzeitungen fehlte noch der Schritt, dem jeweiligen Dokument Metadaten zuzuweisen, die in die Datei integriert sind und auch bei Weitergabe einen Hinweis auf die Quelle enthalten. Ein weiteres Feature sollte die Möglichkeit zur Stapelverarbeitung sein, d.h. ich wollte eine beliebige Anzahl von Dateien gleichzeitig bearbeiten können.

Zunächst machte ich mich auf die Suche nach einer Mac-Software, mit der ich die Änderungen vornehmen könnte, ich testete PDFInfo und MetaPDF für Mac OSX, auch den systemeigenen Automator probierte ich aus. Ergebnis war jedes Mal die Aufblähung der Datei um einen Faktor zwischen 2 und 10 – eine 5 MB-Datei hatte danach 50 MB, denkbar ungeeignet für das Teilen im Netz. Eine Internetrecherche ergab, dass ich nicht alleine mit diesem Problem war: da das System die PDFs neu schreibt, ist vermutlich der Mac-eigene PDF-Writer dafür verantwortlich.

Eine Lösung fand sich in der Windows-Welt. Das Programm Öffnet externen Link in neuem FensterHexonic PDF Metadata Editor (bei mir unter Windows 7 professional) erledigte die Aufgabe schnell und gut, die Dateien waren nach dem Hinzufügen der Metadaten nur wenige Kilobyte größer.