Das FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum zeigt ab dem 21. Februar 2026 die Ausstellung „Women in Exile – Wege des Widerstandes“. Sie ist das Ergebnis der Kooperation der antirassistischen und feministischen Organisation Women in Exile e.V. und des FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museums. Die Ausstellung beleuchtet die Archivpraktiken und das politische Engagement von Women in Exile und ihren Unterstützer*innen in Berlin, Brandenburg und darüber hinaus. Im Mittelpunkt steht die Arbeit und Vernetzung der Organisation im Kontext europäischer Migrations- und Asylpolitiken.
Anhand von Dokumenten und Erinnerungen aktivistischer Praktiken zeigt die Ausstellung, wie Women in Exile trotz systematischer Ausgrenzung solidarische Bündnisse aufgebaut hat. Damit hebt die Ausstellung die Rolle feministischer Solidarität und Basisbewegungen im Kampf gegen Rassismus und für politische Partizipation, Sichtbarkeit und gegenseitiger Unterstützung hervor. In der Zusammenarbeit mit feministischen und zivilgesellschaftlichen Akteuren demonstriert Women in Exile, wie Allianzen zwischen feministischen Bewegungen und Geflüchtetenkollektiven einen Beitrag zum kollektiven Widerstand gegen rassistische Grenzregime leistet.
Die Ausstellung präsentiert diese Praxis der Fürsorge und des kollektiven Handelns als eine essentielle Form des Widerstandes und als kritische Intervention in die gegenwärtigen Debatten um Migration, Feminismus und soziale Gerechtigkeit in Europa.
Als Intervention in die Dauerausstellung „ortsgespräche – ferngespräche – ortsgeschichten“ angelegt, knüpft die Ausstellung an zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen im Bezirk an, die sich für politische Teilhabe und soziale Gerechtigkeit engagieren.
Eine Ausstellung von Women in Exile e.V. in Kooperation mit dem FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum.






