Wie lässt sich das der urbane Raum zwischen persönlichen Erfahrungen, historischen Spuren und stadtgesellschaftlicher Entwicklung kartieren? In diesem kollaborativen Workshop zeichnen die Teilnehmenden eigene Karten (englisch: maps). Dabei können sie ihre unterschiedlichen Perspektiven, persönlichen Geschichten und Erinnerungen sowie eigene Fragen an den Stadtraum ein- und zu Papier bringen.
Angeleitet wird der Workshop von Moses März. In seiner Arbeit verbindet der Kulturwissenschaftler Kartografie mit dekolonialer Forschung und interessiert sich dafür, wie sich Geschichten, Bewegungen und Beziehungen in Karten erzählen lassen. Seine handgezeichneten Forschungskarten waren unter anderem auf der 12. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst zu sehen.
Mapping bedeutet dabei mehr als das reine geografische Kartieren von Orten: Es kann unterschiedliche Perspektiven und Zeiten zusammenbringen, verborgene Verbindungen sichtbar machen und neue Zugänge zum Stadtraum eröffnen. Für den Workshop sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
